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06:07 24 Oktober 2019
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    Russlands Präsidialamtschef Iwanow bei der Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ

    Präsidialamtschef Iwanow: Auschwitz symbolisiert Befreiungsrolle der Roten Armee

    © Sputnik / Alexej Druschinin
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    70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau (26)
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    Das KZ Auschwitz-Birkenau ist nach Worten von Russlands Präsidialamtschef Sergej Iwanow ein Symbol des Andenkens. „Es verkörpert sowohl alle Gräueltaten des Faschismus als auch die Befreiungsrolle der Roten Armee“, sagte Iwanow am Dienstag bei der Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ.

    Das Grauen von Auschwitz
    © AFP 2019 /
    „Oświęcim ist eine der schrecklichsten Seiten in der Geschichte der Menschheit. Dieser Ort zeigt die Gräueltaten des Nazismus und hebt die Rolle der Sowjetunion und ihrer Roten Armee hervor, die diesem Schrecken ein Ende gesetzt hat. Das Andenken an die (in Auschwitz) Ermordeten sowie an 600 000 Sowjetsoldaten, die bei der Befreiung Polens ihr Leben lassen mussten, ist heilig“, sagte Iwanow.

    An der Gedenkfeier nahmen rund 300 ehemalige KZ-Häftlinge sowie ranghohe Politiker aus fast 40 Ländern teil. Iwanow leitete eine Delegation Russlands.

    Das KZ Auschwitz-Birkenau unweit der Stadt Oświęcim, das als das größte Vernichtungslager des Dritten Reichs galt, existierte von 1940 bis Anfang 1945. In dieser Zeit fanden dort rund 1,5 Millionen Menschen, hauptsächlich Juden, den Tod.

    Das Lager wurde am 27. Januar 1945 von Truppen der Ersten Ukrainischen Front unter dem Kommando von Marschall Iwan Konew befreit. Rund 7600 Häftlinge überlebten. 1947 wurde auf dem KZ-Gelände ein Museum eingerichtet.

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    Sergej Iwanow, Auschwitz