22:59 04 August 2020
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    Russische Flugzeugabwehr-Systeme des Typs Tor haben nach Angaben eines Insiders Terroranschläge während der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi verhindert.

    Es habe Versuche gegeben, Terroranschläge mit Drohnen und Luftballons zu verüben, teilte Wjatscheslaw Kartaschow, Assistent des Generaldirektors des Waffenwerks Kupol, in einem Interview der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit. Das in Ischewsk gelegene Kupol-Werk gehört zum Rüstungskonzern Almaz-Antey und stellt unter anderem Kurzstrecken-Luftabwehrraketensysteme Tor her.

    Laut Kartaschow werden die Tor-Systeme auch während der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland für einen sicheren Himmel sorgen. Drohnen in der Hand von Terroristen seien bei solchen Massenveranstaltungen wohl die größte Gefahr, sagte der Sprecher. Für Tor seien Drohnen aber kein Problem. Diese Systeme seien extra für den Schutz vor hochpräzisen Waffen wie Anti-Radar-Raketen, Marschflugkörpern und gelenkten Flugbomben entwickelt worden. Die Tor-Rakete treffe die Bombe oder anfliegende Rakete und lasse diese in der Luft explodieren, noch bevor sie ihr Ziel erreiche.

    Die XXII. Olympischen Winterspiele haben vom 7. bis 23. Februar 2014 in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi stattgefunden. Nach den Spielen teilte der russische Inlandsgeheimdienst FSB mit, er habe gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland und anderen Staaten Terroranschläge auf Olympia-Anlagen vereitelt.

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    Tags:
    Terrorismus, Tor-Flugzeugabwehr-System, Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi, Almaz-Antey, Wjatscheslaw Kartaschow