03:21 23 November 2019
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    Internationale Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya

    Rossiya Segodnya über Ausfälle von „Economist“-Redakteur empört

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    Die internationale Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya hat ihre Empörung über die jüngsten Äußerungen von Edward Lucas, Redakteur des britischen Magazins „The Economist“, zum Ausdruck gebracht, der zum Boykott von Journalisten des internationalen Radiosenders Sputnik und des Fernsehsenders RT aufgerufen hatte.

    In einer den Ereignissen in der Ukraine gewidmeten Sitzung der Münchner Sicherheitskonferenz hatte Lucas RT und Sputnik, der zu Rossiya Segodnya gehört, vorgeworfen, „Lügen zu produzieren“. Wie er sagte,  sollten Journalisten aus diesen Medien „an den Rand des Medienraums verdrängt werden, damit man sie nicht als echte Journalisten betrachtet und lediglich als Käuze und Propagandisten ansieht“. Lukas versprach, seinen gesamten Einfluss einzusetzen, um einen Karriere-Aufstieg von Journalisten mit RT-Erfahrung zu verhindern.

    Der Generaldirektor von Rossiya Segodnya, Dmitri Kisseljow, bewertete die Erklärung von Lucas als eine „Drohung an Kollegen“. „Dies klang ungeheuerlich – jemandem den Mund zu verbieten und dazu noch zu versprechen, Journalisten zu Parias zu machen. Und all das nur weil sich jemand  erlaubt, Ansichten zu äußern, die sich von seinen Ansichten unterscheiden.“ 

    Wie Kisseljow betonte, verbreitet Lucas nicht zum ersten Mal antirussische Äußerungen. Lucas‘ Worte, in Russland gebe es keine Redefreiheit, widersprechen den Fakten, fügte er hinzu: Das Buch des „Economist“-Redakteurs, in dem er die Politik des Kremls kritisiert, wurde ins Russische übersetzt und veröffentlicht.

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    Tags:
    Russia Today, Sputnik, Rossiya Segodnya, Edward Lucas, Dmitri Kisseljow