00:58 25 September 2017
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    Gasprojekt South Stream

    Umfrage: “South Stream”-Absage nachteilig für Projekt-Teilnehmer

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    Bau der South-Stream-Pipeline (209)
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    Die Schließung des Projektes zum Bau der Gaspipeline „South Stream“ wird einen negativen Einfluss auf die Wirtschaft der Teilnehmerländer ausüben, wie eine gemeinsame Umfrage der Agentur Rossiya Segodnya und des britischen Unternehmens ICM Research ergab.

    Die Umfrage „Sputnik. Meinungen“ wurde vom 12. bis 30. Januar 2015 unter je 1000 Menschen in Bulgarien, Serbien und Österreich durchgeführt.

    Insgesamt 56 Prozent der Befragten sind sich darin einig, dass der Verzicht auf das Gasprojekt die allgemeine Wirtschaftssituation im jeweiligen Land  negativ beeinflussen wird. Diese Haltung vertreten 64 Prozent in Bulgarien und 61 Prozent in Serbien. In Österreich teilen nur 38 Prozent der Befragten diese Meinung und die Hälfte der Forschungsteilnehmer befürchten keine Auswirkungen des Projekt-Stopps auf die Wirtschaft ihres Landes.

    Die Gaspipeline „South Stream“ mit einer Jahreskapazität von 63 Milliarden Kubikmeter sollte von Russland über den Boden des Schwarzen Meeres nach Bulgarien und von dort in zwei Strängen weiter nach Italien und Österreich verlegt werden.

    Die EU-Kommission hat die geplante Leitung kritisiert, weil das Projekt gegen das Dritte EU-Energiepaket verstöße. Russland machte seinerseits darauf aufmerksam, dass es zwischenstaatliche Abkommen über den Bau der Pipeline gibt, die einen höheren Status hat als das genannte Energiepaket. Zudem seien die Abkommen noch vor der Annahme des Energiepakets geschlossen worden, hieß es.

    Wegen der nicht konstruktiven Haltung Brüssels hat Moskau Anfang Dezember 2014 den Verzicht auf das South-Stream-Projekt angekündigt. Stattdessen wurde beschlossen, eine Gaspipeline in die Türkei zu verlegen und an der türkisch-griechischen Grenze einen Gas-Hub für südeuropäische Verbraucher zu bauen.

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    Bau der South-Stream-Pipeline (209)

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    Tags:
    Umfrage, South Stream, Erdgas, EU-Kommission, Bulgarien, Serbien, Österreich
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