07:34 26 September 2017
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    Gaspipeline “South Stream” in Serbien

    Umfrage zu South Stream-Stopp: Meiste Teilnehmer kritisieren EU-Haltung zum Projekt

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    Bau der South-Stream-Pipeline (209)
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    Über das Schicksal der Gaspipeline “South Stream” hätten die Teilnehmerländer des Projektes und nicht die EU-Kommission entscheiden müssen, wie aus einer gemeinsamen Studie der Agentur Rossiya Segodnya und des britischen Unternehmens ICM Research hervorgeht.

    Die Umfrage wurde vom 12. bis 30. Januar 2015 je unter 1000 Menschen in Bulgarien, Serbien und Österreich durchgeführt.

    Der Bau der Gaspipeline, die von Russland über den Boden des Schwarzen Meeres nach Bulgarien verlegt werden und russisches Gas weiter nach Europa bringen sollte, war wegen des Widerstands der Europäischen Union  gestoppt worden.

    Auf die Frage, ob Bulgarien, Serbien, Österreich oder die EU-Kommission bei der Beschlussfassung zum Bau der Gaspipeline South Stream das letzte Wort haben sollte, sagten 54 Prozent der Befragten, dass die definitive Entscheidung bei den Projektteilnehmern hätte liegen müssen.

    Nur ein Drittel der Befragten ist der Meinung, dass dies ein Vorrecht der EU-Kommission gewesen ist.

    In Bulgarien und Österreich gehen die Einschätzungen zum Schicksal von „South Stream“ am stärksten auseinander. Nur 23 Prozent der Befragten in Bulgarien sind der Meinung, dass Brüssel mit gutem Recht eine definitive Entscheidung darüber getroffen hat. In Österreich vertreten doppelt so viele Bürger diese Meinung.

    Themen:
    Bau der South-Stream-Pipeline (209)

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    Tags:
    Umfrage, South Stream, EU-Kommission, Bulgarien, Serbien, Österreich
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