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    Terrormiliz Islamischer Staat richtet mindestens 40 Geiseln im Irak hin

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    Terrorgruppierung Islamischer Staat (498)
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    Die Extremisten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben im westirakischen Gouvernement Al-Anbar mindestens 40 Geiseln hingerichtet. Das meldete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag unter Berufung auf irakische Sicherheitskräfte.

    Beim Überfall auf die Stadt Chan al-Baghdadi hatten die IS-Milizen etwa 40 Sunniten als Geiseln genommen, darunter einen Polizeibeamten und Angehörige der regierungstreuen Sahwa-Miliz. Ihre Leichen wurden nach dem Massaker verbrannt.

    Zuvor wurde gemeldet, dass die IS-Milizen bereits am 14. Februar in Chan al-Baghdadi 33 Menschen hingerichtet hatten. Die meisten davon waren Sahwa-Angehörige.

    Das Gouvernement Al-Anbar grenzt im Westen an Syrien und Jordanien. Die IS-Extremisten kontrollieren derzeit mehr als zwei Drittel des Territoriums der Provinz. Die IS-Milizen und die Armee liefern sich jeden Tag heftige Gefechte. Nach Angaben der CIA zählt die IS-Gruppierung rund 30 000 Mann, die auf den besetzten Territorien ein Kalifat ausgerufen hatten.

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    Terrormiliz Daesh, Geisel, CIA, Syrien, Irak