20:29 17 Dezember 2017
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    Die sowjetische Kampfmedaille

    70 Jahre Verspätung: Kriegsveteran in Israel erhält sowjetische Kampfmedaille

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    70. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg (108)
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    Der seit 1955 in Israel lebende Veteran des Großen Vaterländischen Krieges (1941-1945) Lew Krymski hat von russischen Diplomaten die Tapferkeitsmedaille überreicht bekommen, die ihm vor 70 Jahren zuerkannt worden war, wie das Russische Kulturzentrum in Tel Aviv mitteilte.

    Die sowjetische Kampfmedaille wurde vom russischen Generalkonsul in Haifa, Alexej Sentebow, und von der Leiterin der Vertretung der  russischen Agentur für GUS, Landsleute und internationale humanitäre Zusammenarbeit (Rossotrudnitschestwo), Natalja Jakimtschuk, an den Veteranen übergeben.

    Wie aus dem Kulturzentrum weiter verlautete, hatte Lew Krymski an kühnen Operationen der Landetruppen, darunter auch im Rücken des Feindes, teilgenommen. Wie das so oft im Krieg vorgekommen sei, sei ihm die Auszeichnung damals nicht ausgehändigt worden, hieß es.

    Laut der Webseite „Podwig naroda“ („Volksheldentum“) des russischen Verteidigungsministeriums wurde dem Soldaten der 98. Garde-Schützendivision von Swirsk Lew Krymski für die Teilnahme an der Schlacht um die ungarische Stadt Veszprem am 23. März 1945 die  Tapferkeitsmedaille verliehen, die er wegen Kampfverletzungen nicht erhalten konnte. Bis dahin war Krymski mit dem Ruhmesorden für den Einsatz an der Karelischen Front ausgezeichnet worden.

    Im Vorfeld des 70. Jahrestags des Sieges im Zweiten Weltkrieg werden in Israel russische Jubiläumsmedaille vergeben. Teilnehmer der Kampfhandlungen, Einwohner und Verteidiger des belagerten Leningrad sowie Werktätige des Hinterlandes wie auch ehemalige KZ-Häftlinge sollen insgesamt 16.000 russische Medaillen erhalten.

    Themen:
    70. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg (108)
    Tags:
    Zweiter Weltkrieg, 70. Jahrestag des Sieges, Lew Krymski, Israel
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