17:39 13 Dezember 2017
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    Die Sewastopol auf der Krim

    Beitritt der Krim zu Russland rettete ihre Bevölkerung vor Menschenrechtsverstößen

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    Der Beitritt der Krim zum Staatsverband Russlands hat die Bevölkerung der Schwarzmeer-Halbinsel vor Menschenrechtsverstößen gerettet. Das erklärte der russische Vizeaußenminister Gennadi Gatilow am Donnerstag in Genf.

    „Die Geschichte kennt keinen Konjunktiv. Dennoch könnten wir uns mal vorstellen, was auf der Krim ohne ihren freiwilligen Beitritt zu Russland gewesen wäre –schreckliches Bild, darunter auch in Bezug auf Menschenrechte.“

    Gatilow wies darauf hin, dass Menschenrechte in der Ukraine mit Unterstützung oder unter Vorschubleistung der Behörden derzeit grob verletzt werden. Russland habe darauf im UN-Menschenrechts- und im UN-Sicherheitsrat mehrmals aufmerksam gemacht. Dabei habe Moskau die Konfliktseiten von Anfang an aufgerufen, auf die Gewalt zu verzichten und sich an den Verhandlungstisch zu setzen. „Aber einige westliche Länder, darunter jene, die Russland Verstöße gegen die Menschenrechte vorgeworfen hatten, unterstützten offen das gewaltsame Handeln Kiews“, sagte der Minister.

    Zuvor wurde Russland in der 28. Tagung des UN-Menschenrechtsrates wegen Verstößen gegen Menschenrechte kritisiert, darunter von Dänemark, Österreich, Polen und Lettland sowie von der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini. Bemängelt wurden hauptsächlich die Verletzung der Rechte von Krim-Tataren und die „Annexion eines Teils des Territoriums der Ukraine“.

     

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    Tags:
    UN-Sicherheitsrat, Federica Mogherini, Gennadi Gatilow, Krim, Ukraine, Russland
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