08:33 26 September 2020
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    Situation in der Ostukraine (346)
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    Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU registriert eine zunehmende Zahl gefälschter Passierscheine für das Kriegsgebiet Donbass. Bereits seien mehrere Strafverfahren eingeleitet worden, teilte Maria Rymar, Sprecherin des vereinigten Stabes der sogenannten Anti-Terror-Operation, am Dienstag in Kiew mit.

    Der Sprecherin zufolge kostet ein gefälschter Passierschein umgerechnet rund 70 US-Dollar. Den Schuldigen drohe eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren. „Echte Passierscheine werden in Starobelskoje, Artjomowsk, Welikaja Nowosselka und Mariupol ausgestellt“, sagte Rymar. In der Vorwoche war bereits in Makejewka eine Frau festgenommen worden, die gefälschte Passierscheine verkaufte.

    Seit dem 11. Januar gilt im Osten der Ukraine ein Sondermodus für das Passieren von Kontrollposten an der Konfliktzone. Jeder, der auf die von den selbst ernannten Republiken Donezk und Lugansk kontrollierten Territorien will, muss den Zweck der Einreise belegen (Registrierung, Besitz von Immobilien, Arbeit oder Verwandte in der betroffenen Region). Die Anträge werden binnen zehn Tagen geprüft. Viele Einwohner beschweren sich über lange Schlangen, die schleppende Arbeit der Amtsträger und die ausufernde Korruption.

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    Tags:
    Inlandsgeheimdienst der Ukraine (SBU), Maria Rymar, Kiew, Lugansk, Donezk, Ukraine, Mariupol, Donbass