17:41 04 Juli 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    21667
    Abonnieren

    Der Generaldirektor des IT-Unternehmens Kaspersky Lab, Jewgeni Kaspersky, hat einen Bloomberg-Bericht dementiert, laut dem die Gesellschaft User-Daten an die russischen Sicherheitsdienste übergebe.

    „Ein bedeutender Teil des Beitrags ist unverhüllte Lüge. Erfindungen, Mutmaßungen, Schlüsse, die aus falschen Informationen gezogen und falsch ausgelegt wurden“, schrieb Kaspersky in seinem Livejournal-Blog. „Soll ich etwa das Gericht einschalten?“

    Der namhafte IT-Unternehmer verweist darauf, dass die Bloomberg-Enthüllungen zeitlich mit den jüngsten Untersuchungen von Hacker-Attacken der Cyber-Gruppe Equation auf russische Regierungs- und Militärämter durch Kaspersky Lab zusammenfielen. Er betont dabei, dass einige Analysten NSA-Aktivitäten hinter den Equation-Aktionen vermuten.

    Zuvor hatte die Agentur Bloomberg in einem Bericht behauptet, die russische Gesellschaft arbeite mit den russischen Sicherheitsbehörden zusammen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Internet der Dinge schützen: Kaspersky Lab auf CeBIT 2015
    Kaspersky Lab: Brandneuer Festplatten-Virus griff 500 hochrangige Ziele an
    Frau posiert für Foto mit wildem Bären und rennt um ihr Leben – Video
    Virologe Streeck zu Coronavirus: Darum wird es keine zweite Welle geben, sondern…
    Tags:
    Cybersicherheit, IT, NSA, Bloomberg, Kaspersky Lab, Jewgeni Kaspersky, Russland