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06:23 18 Oktober 2019
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    Germanwings-Hauptquartier

    Germanwings-Crews verweigern Dienst

    © REUTERS / Wolfgang Rattay
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    A320-Absturz in Südfrankreich (41)
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    Die Fluggesellschaft Germanwings hat offiziell bestätigt, nach dem Absturz ihres Airbus A320 über Südfrankreich zahlreiche Flüge annulliert zu haben.

    Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf die Muttergesellschaft Lufthansa mitgeteilt, 30 Germanwings-Flüge seien gestrichen worden. „Die Crews wollten aus persönlichen Gründen nicht fliegen“, gab Lufthansa-Sprecher Florian Grenzdörfer gegenüber der „Bild“-Zeitung den Grund an.

    Am Montag, einen Tag vor dem Absturz, soll der Unglücksjet laut „Spiegel Online“ technische Probleme gehabt haben. Das wollte Lufthansa-Sprecher Grenzdörfer gegenüber der Bild-Zeitung allerdings nicht bestätigen. „Die Maschine wurde gewartet und ist im ordnungsgemäßen Zustand gestartet“, betonte er.

    Auch Germanwings-Chef Thomas Winkelmann widersprach der Darstellung, es habe technische Probleme gegeben. Es hätten keine sogenannten „Findings“ vorgelegen. Liegt ein „Finding“ bei einem Routine-Check vor, starte das Flugzeug nicht, erklärte Winkelmann.

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    Tags:
    Flugzeugabsturz, A320, Lufthansa, Germanwings, Thomas Winkelmann, Florian Grenzdörfer, Deutschland