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    Fünf Jahre nach der Katastrophe der polnischen Präsidentenmaschine im Jahr 2010 in Russland hat die Hauptmilitärstaatsanwaltschaft in Warschau gegen zwei Fluglotsen des russischen Flughafens Smolensk Anklage erhoben.

    An Bord der 2010 verunglückten Tu-154M hatten sich 96 Menschen befunden, darunter der damalige polnische Präsident Lech Kaczynski, seine Ehefrau und mehrere ranghohe Amtspersonen. Niemand überlebte.

    Die schlimmsten Flugzeugkatastrophen
    © AP Photo / New York Police Department
    Wie der amtliche Sprecher der polnischen Hauptmilitärstaatsanwaltschaft, Staatsanwalt Ireneusz Shelong, am Freitag in Warschau in einer Pressekonferenz sagte, sind zwei russische Fluglotsen des fahrlässigen Verursachens eines Flugzeugunfalls angeklagt worden. „Wir sind gewillt, sie als Tatverdächtige anzuhören“, so Shelong. Ihm zufolge wurde das Anklageverfahren bereits eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft werde über keine Details des Prozesses informieren, so Shelong.

    Das Zwischenstaatliche Luftfahrtkomitee (MAK) hatte im Jahr 2011 den Endbericht über die Ergebnisse einer technischen Untersuchung veröffentlicht, laut denen das Flugzeugunglück durch die Entscheidung der Crew, keinen Ausweichflughafen anzufliegen, sowie durch unzureichende Flugsicherung und mangelnde Pilotenausbildung verursacht worden war.

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    Tags:
    Flugzeugabsturz, Tu-154M, Das Zwischenstaatliche Luftfahrtkomitee (MAK), Ireneusz Shelong, Lech Kaczynski, Russland, Polen