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10:33 19 Juli 2019
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    Germanwings-Absturz

    Germanwings-Absturz: Co-Pilot soll nach Suizid und Cockpit-Tür gegoogelt haben

    © REUTERS / Gonzalo Fuentes
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    A320-Absturz in Südfrankreich (41)
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    Der Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf vor der Katastrophe im Internet nach Selbstmordmethoden sowie nach Details zur Cockpit-Tür gesucht.

    Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, wurde ein Tablet sichergestellt, das vom Co-Piloten genutzt worden war. „Der Nutzer hat sich zum Einen mit medizinischen Behandlungsmethoden befasst, zum Anderen über Arten und Umsetzungsmöglichkeiten einer Selbsttötung informiert“, hieß es. „An mindestens einem Tag hat sich der Betreffende darüber hinaus über mehrere Minuten mit Suchbegriffen über Cockpittüren und deren Sicherheits-vorkehrungen auseinandergesetzt.“

    Der Airbus A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings war am Dienstag vergangener Woche in den französischen Alpen abgestützt. Alle 150 Insassen kamen um. Die Absturzursache ist noch unklar. An Bord der Maschine, die aus Barcelona nach Düsseldorf unterwegs war, waren neben Deutschen und Spaniern auch Bürger von der Türkei, den USA, Belgien, Dänemark, Japan und anderen Staaten. Der Stimmrekorder konnte kurz nach dem Absturz gefunden werden. Nach dem Flugdatenschreiber hingegen wurde lange gesucht.

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