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    Journalistenmord in Ukraine: OSZE-Medienbeauftragte fordert dringende Untersuchung

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    Die OSZE-Beauftragte für Medienfreiheit, Dunja Mijatovic, hat eine unverzügliche und sorgfältige Untersuchung des Mordes an dem ukrainischen Journalisten Oles Busina gefordert.

    Nach Polizeiangaben hatten zwei Maskierte Busina am Donnerstag vor seinem Haus im Zentrum von Kiew erschossen. Die mutmaßlichen Täter sind festgenommen worden.

    Businas Beiträge waren unter anderem auf der Webseite ria.ru erschienen.

    „Dieser grausame Akt ist eine weitere Mahnung gegen die Gefahren, mit denen der Journalistenberuf verbunden ist. Dieser Mord muss von den zuständigen Behörden unverzüglich und vollständig aufgeklärt werden“, so Mijatovic.

    Die OSZE-Vertreterin drückte den Angehörigen und Kollegen Businas ihr Beileid aus.

    Mijatovic appellierte an die ukrainischen Behörden, alle Journalistenmorde zu untersuchen, und erwähnte in diesem Zusammenhang auch die Ermordung des Journalisten Sergej Suchobok am 13. April in Kiew.

    Wie der in Moskau lebende ukrainische Publizist Alexander Tschalenko,  enger Freund von Oles Busina, zu RIA Novosti sagte, wurde mit dieser Tat die Ermordung von pro-russischen Aktivisten in der Ukraine fortgesetzt.

    Laut Tschalenko hatte Busina vor, nach Moskau überzusiedeln und mit einem russischen Filmstudio an Dreharbeiten für einen historischen Streifen oder an einer Serie von TV-Sendungen mitzuwirken. Er soll auch geplant haben, in Russland Kriminalerzählungen zu veröffentlichen.

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    OSZE, Oles Busina, Dunja Mijatovic, Moskau, Ukraine