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    Wladimir Putin

    Putin nennt in TV-Doku schwerste Momente seiner Präsidentenzeit

    © Sputnik / Alexei Druzhinin
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    Der russische Präsident Wladimir Putin schätzt die Terroranschläge in Beslan im Jahr 2004 und im Moskauer Dubrowka-Theater im Jahr 2002 als die schwersten Momente seiner Amtszeit als Staatschef ein.

    Zu diesem Thema äußert sich Putin in einem von Wladimir Solowjow gedrehten Dokumentarfilm „Der Präsident“. Der Streifen ist dem 15. Jahrestag des Amtsantritts Putins als Präsident gewidmet und soll am 26. April erstmals im Fernsehen gezeigt werden.

    Bei der Geiselnahme in der nordossetischen Stadt Beslan im September 2004 brachte eine von Rassul Chatschbarow  angeführte Gruppe von Terroristen ein Schulgebäude in ihre Gewalt. 1128 Geiseln – vorwiegend Kinder – wurden drei Tage lang im Schulsportsaal ohne Wasser und Essen festgehalten. Der  Anschlag forderte insgesamt 335 Tote, darunter 186 Kinder. 810 Geiseln und andere Einwohner von Beslan sowie Sicherheitskräfte, Polizisten und Soldaten wurden verletzt.

    Bei der Geiselnahme im Moskauer Dubrowka-Theater im Oktober 2002 drangen Terroristen unter Anführung von Mowsar Barajew in das Theater ein, in dem gerade das Musical „Nord-Ost“ gespielt wurde. Insgesamt mehr als  900 Menschen wurden als Geiseln genommen. Bei einer Sonderoperation der Sicherheitskräfte konnten vier Tage später alle Geiselnehmer getötet und die meisten Geiseln befreit werden. Nach amtlichen Angaben fanden 130 Geiseln den Tod. Laut der gesellschaftlichen Organisation „Nord-Ost“ sind 174 Menschen dem Terrorakt zum Opfer gefallen.

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    Tags:
    Terrorismus, Nord-Ost, Wladimir Solowjow, Wladimir Putin, Nordossetien, Beslan