05:24 09 August 2020
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    Mit einem außerplanmäßigen Manöver ist die Internationale Raumstation ISS am Donnerstagmorgen einer möglichen Kollision mit Weltraumschrott ausgewichen.

    Dazu mussten die Triebwerke des russischen Raumfrachters Progress M-26M um 07.22 Uhr deutscher Zeit für 140,4 Sekunden gezündet werden, wie das Flugleitzentrum in Koroljow bei Moskau mitteilte. Bei dem Weltraumschrott, der direkt auf den Außenposten der Menschen im All zuflog, habe es sich um Bruchstücke eines Satelliten gehandelt, hieß es. Durch das Ausweichmanöver sei die Flugbahn der ISS um rund 550 Meter angehoben worden. Die Station umkreise die Erde jetzt in einer Höhe von 399,1 bis 413,7 Kilometern.

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    Tags:
    Raumfrachter Progress M-26M, Internationale Raumstation ISS