09:32 12 Dezember 2019
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    Meiste Einwohner der „Donezker Volksrepublik“ wollen Beitritt zu Russland – Umfrage

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    Die meisten Einwohner der „Donezker Volksrepublik“ sind mit der Arbeit der Behörden zufrieden, möchten aber, dass die selbsterklärte Republik in Zukunft der Russischen Föderation beitritt. Das geht aus einer Studie des Zentrums für soziologische Forschungen „Sonderstatus“ hervor.

    Laut der Mitarbeiterin des Zentrums Irina Kryschanowskaja bewerten 56 Prozent der Befragten die Tätigkeit der Behörden der DVR positiv. 51,2 Prozent möchten in Zukunft Bürger Russlands werden. 28 Prozent plädieren für eine staatliche Unabhängigkeit der DVR.

    Mehr als ein Drittel der Befragten (37 Prozent) sehen das Minsker Abkommen (vom 12. Februar 2015) als eine erzwungene Maßnahme. Nach Meinung von mehr als 27 Prozent ist das ein richtiger Schritt auf dem Weg zur Konfliktbeilegung.

    Die Umfrage wurde in der zweiten Aprilhälfte unter 3000 Menschen durchgeführt.

    Anfang April 2014 hatten die Einwohner der Gebiete Donezk und Lugansk, die den gewaltsamen Machtwechsel im Februar desselben Jahres in Kiew abgelehnt hatten, ihre Regionen zu „Volksrepubliken“ erklärt. Nach Referenden im Mai haben die beiden „Volksrepubliken“ ihre Souveränität ausgerufen und etwas später die Union „Noworossija“ (Neurussland) gegründet. Am 2. November wurden in der DVR und der LVR die Republikchefs und die Parlamente gewählt. Kiew hat die beiden selbsterklärten Republiken nicht anerkannt und versucht, sie unter Einsatz von Militär zu liquidieren.

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