19:33 24 Juni 2019
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    Motorradclub „Nachtwölfe“  in Dachau

    „Nachtwölfe“ besuchen KZ-Gedenkstätte Dachau

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    Motorradklub „Nachtwölfe“ auf Siegesfahrt nach Berlin (32)
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    Russische Biker aus dem Moskauer Motorradclub „Nachtwölfe“ haben am Montag die KZ-Gedenkstätte Dachau bei München besucht. Das teilte ein Priester der örtlichen russisch-orthodoxen Auferstehungskirche deutschen Medien zufolge mit.

    Die Rocker hätten Kerzen angezündet und gebetet. Anschließend wollten sie das Museum der KZ-Gedenkstätte und das Krematorium besichtigen.

    Unterdessen teilte die Bundespolizei nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit, dass es sich bei den am Sonntag nach Bayern eingereisten Bikern lediglich um Sympathisanten und Familienangehörige der „Nachtwölfe“, also nicht um Mitglieder handelt.

    Am Montag wurde ein „Nachtwolf“ in Travemünde festgehalten, wie Clubsprecher Anatoli Wilkowyski in Moskau mitteilte. „Juri Wassiljew, Jahrgang 1982, aus Torschok, war mit einer Fähre aus Finnland nach Travemünde gekommen. Zuletzt hatte Wassiljew am Sonntag (mit dem Club) telefoniert. Danach brach die Verbindung ab. Später teilten seine Eltern uns mit, dass er in Travemünde festgehalten wurde. Das russische Konsulat bemüht sich um die Lösung des Problems“, sagte Wilkowyski.

    Die Tour der Gruppe war am 25. April in Moskau gestartet und soll am 9. Mai in Berlin enden. Russland begeht dann den Tag des Sieges über Hitlerdeutschland.

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    Zweiter Weltkrieg, 70. Jahrestag des Sieges, Motorradclub Nachtwölfe, Juri Wassiljew, Anatoli Wilkowyski, Dachau, Deutschland, Russland