22:38 09 April 2020
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    Das österreichische Internet-Magazin Vangardist hat eine Printausgabe mit echtem Blut von HIV-positiven Menschen gedruckt. Wie die Vangardist-Redaktion auf ihrer Webseite mitteilt, war die Druckfarbe mit infiziertem Blut gemischt worden.

    Mit der Aktion soll bewiesen werden, dass Kontakte mit HIV-positiven Menschen ungefährlich sind.

    Laut dem Magazin verbergen die meisten HIV-Infizierten ihre Krankheit, weil sie befürchten, Freunde, den Arbeitsplatz oder den Partner zu verlieren. Denn sehr viele Menschen hätten weiterhin Angst vor einem HIV-Positiven und würden sich nicht trauen, ihn zu berühren, zu umarmen oder gar zu küssen.

    Drei HIV-positive Menschen — eine heterosexuelle „Frau und Mutter“ sowie  ein heterosexueller Mann und ein schwuler Mann — hatten ihr Blut für das Projekt gespendet.

    Die Auflage hat 3000 Exemplare für je 50 Euro betragen. Der Erlös aus dem Verkauf der Hefte soll für Wohltätigkeitszwecke verwendet werden.

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    Tags:
    HIV, AIDS, Magazin Vangardist