21:35 29 November 2020
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    Auf einem ehemaligen KZ-Gelände bei Simferopol, der Hauptstadt der Republik Krim, ist am Freitag eine Gedenkstätte für die Gefallenen des Großen Vaterländischen Krieges eingeweiht worden. Der Zeremonie , wie ein RIA-Novosti-Korrespondent berichtete.

    In dem Konzentrationslager beim Staatsgut „Krasny“ waren während der faschistischen Okkupation der Schwarzmeerhalbinsel Krim (1941 bis 1944) 8.000 bis 15.000 Menschen – Kriegsgefangene, Partisanen und zahlreiche Zivilisten, darunter Frauen und Kinder – getötet worden.

    Die Gedenkstätte umfasst neben einem Massengrab und einem „Ewigen Feuer“ auch Erinnerungszeichen für die Opfer sowie eine Kapelle und ein Museum.

    Wie der Vorsitzende des Staatsrates der Republik, Wladimir Konstantinow, bei der Einweihungszeremonie sagte, ist es erst nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland möglich geworden, das Mahnmal zu eröffnen. „Es ist symbolisch, dass wir die Bauarbeiten (für die Gedenkstätte) während der Zugehörigkeit (der Krim) zur Ukraine begonnen hatten und erst nach unserer Heimkehr nach Russland abschließen konnten“, so Konstantinow. Dem Parlamentschef zufolge hatten mehrere Regionen Russlands Hilfe bei der Errichtung der Gedenkstätte geleistet.

    In eine Granitstele des Mahnmals seien vorerst nur 140 Opfernahmen eingraviert worden, eine Filiale des Tauris-Museums werde nach weiteren Opfern nachforschen, so Konstantinow.

    Das KZ beim Staatsgut „Krasny“ war das größte auf der Krim. Auf der Halbinsel hatte es Dutzende Konzentrationslager, Gefängnisse und Filtrationslager gegeben.

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    Tags:
    Wladimir Konstantinow, Ukraine, Russland, Simferopol, Krim