07:59 20 Oktober 2018
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    Roskosmos wird Sarah Brightman kein Geld zurückzahlen

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    Die russische Rahmfahrtbehörde Roskosmos wird der britischen Sängerin Sarah Brightman, die die Vorbereitung auf einen Flug zur Internationalen Raumstation (ISS) abgebrochen hat, kein Geld zurückzahlen. Das teilte die Behörde am Donnerstag in Moskau mit.

    Roskosmos sei dafür nicht zuständig. „Brightman sollte die Rückerstattung der von ihr überwiesenen Anzahlung nicht bei uns beantragen. Wir haben einen Vertrag mit dem Unternehmen Space Adventures. Ich denke, dass Sarah Brightman ebenfalls einen Vertrag mit dieser Firma hat“, sagte ein Roskosmos-Sprecher.

    Zuvor hatte die Starsopranistin die Absicht bekundet, einen Teil des gezahlten Beitrags zurückzufordern. Am Mittwoch teilte Brightman mit, sie müsse den für September dieses Jahres geplanten Flug aus Familiengründen absagen. Der Flug kostet angeblich rund 50 Millionen US-Dollar (etwa 44 Mio Euro). Die Höhe der Anzahlung ist nicht bekannt.

    Wer nun mit dem russischen Kosmonauten Sergej Wolkow und dem dänischen Astronauten Andreas Mogensen am 1. September zur Raumstation fliegt, ist noch offen. Zwar setze der japanische Unternehmer Satoshi Takamatsu das Training anstelle von Brightman im Kosmonauten-Ausbildungszentrum im Sternenstädtchen bei Moskau fort, sagte Roskosmos-Sprecher Igor Burenkow am Donnerstag. Der 52-Jährige habe aber nur einen Vertrag für die Ausbildung. Ein Kandidat für den Flug sei daher der Kosmonaut Sergej Prokopjew. Denkbar sei ebenfalls, statt eines dritten Astronauten einen Container mit Nachschub für die sechsköpfige Besatzung der Raumstation zu bringen.

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    Tags:
    Internationale Raumstation ISS, Roskosmos, Sergej Prokopjew, Igor Burenkow, Sergej Wolkow, Sarah Brightman