15:58 16 Dezember 2017
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    Sonnenuntergang in Arktis

    Arktis-Reisen mit russischen Eisbrechern vor allem bei Chinesen und Japanern populär

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    Unter den Touristen, die mit Atomeisbrechern zum Nordpol reisen, sind vor allem Bürger von China und Japan, wie der Schiffskapitän des Unternehmens „Rosatomflot“ Valentin Dawydjanz gegenüber RIA Novosti sagte. Chinesen buchen dabei immer die teuersten Tickets.

    Die Tickets seien zwar teuer (im Durchschnitt 30.000 US-Dollar), doch sie sind schnell ausverkauft. Derartige Nordpol-Reisen sind dem Kapitän zufolge vor allem bei Chinesen und Japanern beliebt.

    „Die ersten Chinesen waren ältere Menschen. Jetzt reisen sie nicht mehr, nur junge Leute. Ich muss Ihnen sagen, dass die Chinesen die teuersten Tickets kaufen. Sie können sich das leisten, denn ihre Wirtschaft entwickelt sich dynamisch“, äußerte Dawydjanz und fügte hinzu, dass es auch vorkomme, dass chinesische Unternehmen und private Passagiere alle auf dem Eisbrecher vorhandenen 120 Plätze  buchen.

    Das Unternehmen „Rosatomflot“ hat 1990 mit Nordpol-Reisen begonnen. Damals waren die meisten Passagiere allerdings Amerikaner.

    Jeden Sommer werden vier bis fünf Reisen organisiert, und in diesem Jahr sind sieben Reisen zum Nordpol mit dem Eisbrecher „50 Jahre Sieg“ geplant.

    Traditionell unternehmen Bürger vieler asiatischer und fast aller europäischen Länder Arktis-Kreuzfahrten. Der Weg zum Nordpol führt an den Inseln des Archipels Franz-Josef-Land vorbei. Und an der „Spitze des Planeten“ können die kühnsten und gesündesten Menschen ein Eisbad im Nordpolarmeer nehmen.

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    Tags:
    Tourismus, Rosatomflot, Valentin Dawydjanz, Russland, Arktis
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