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    FIFA-Skandal: Russland kritisiert USA wegen exterritorialer Anwendung ihrer Gesetze

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    FIFA-Korruptionsskandal (48)
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    Die Verhaftung ranghoher Funktionäre des Weltfußballverbandes FIFA stellt einen weiteren Fall der gesetzwidrigen exterritorialen Anwendung der US-Gesetzgebung dar. Das erklärte der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, am Mittwoch in Moskau.

    Russland rechne damit, dass dieser Skandal nicht missbraucht werde, um den Weltfußballverband anzuschwärzen und seine Beschlüsse, einschließlich Personalbeschlüsse, in Zweifel zu ziehen. In diesem Zusammenhang rief Lukaschewitsch Washington auf, Menschen außerhalb der US-Grenzen nicht nach seinen Normen abzuurteilen, sondern allgemein gültige völkerrechtliche Regeln zu achten.

    Den in Zürich verhafteten mehreren FIFA-Funktionären wird unter anderem schwere Korruption und Geldwäsche zur Last gelegt. US-Justizministerin Loretta Lynch wirft den Inhaftierten vor, den Fußball jahrzehntelang korrumpiert und sich bedient zu haben. Ihnen drohen bis zu 20 Jahre Haft.

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    Tags:
    Korruption, Fußball, US-Justizministerium, FIFA, Loretta Lynch, Alexander Lukaschewitsch, Zürich, USA, Russland