23:51 20 September 2018
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    Gazprom-Sprecher: FIFA-Skandal beeinflusst Sponsorenabkommen nicht

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    FIFA-Korruptionsskandal (48)
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    Die Situation um die FIFA hat keinen Einfluss auf das Sponsorenabkommen zwischen Gazprom und dieser Organisation, wie der amtliche Sprecher des russischen Gaskonzerns, Sergej Kuprijanow, am Donnerstag in Belgrad sagte.

    Gazprom und der Fußball-Weltverband (FIFA) hatten im September 2013 ein Abkommen für die Jahre 2015 bis 2018 unterzeichnet, laut dem das Unternehmen den Status als offizieller Partner der Wettbewerbe erhält, die von der FIFA ausgetragen werden, einschließlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

    Am Mittwoch wurde offiziell berichtet, dass die Polizei in Zürich mehrere ranghohe FIFA-Beamte wegen Korruptionsverdachts festgenommen hat.  Den Funktionären des Fußball-Weltverbandes wird unter anderem Geldwäsche, Erpressung und Betrug in den vergangenen beiden Jahrzehnten vorgeworfen.

    Bei einem Gespräch mit Journalisten in Belgrad sagte Kuprijanow, das Geschehene könne das Sponsorenabkommen von Gazprom mit der FIFA in keiner Weise beeinflussen.

    Umfrage

    Was liegt dem Skandal um die FIFA zu Grunde?
    • gegen Korruption im Sport wird verstärkt angekämpft
      5.6% (242)
    • die Öffentlichkeit soll von anderen Problemen abgelenkt werden
      67.7% (2898)
    • eine Wiederwahl von Sepp Blatter soll verhindert werden
      26.7% (1146)
    abgestimmt: 4286

    Wie der Vorstandsvorsitzende von Gazprom, Alexej Miller, mitteilte, erhält  das Unternehmen das Werberecht bei Waren in den Kategorien Erdöl, Erdgas, Diesel, Förderung, Verarbeitung und Warenabsatz. Gazprom habe die Möglichkeit, seine eigene Handelsmarke und die der Gruppe Gazprom bei offiziellen FIFA-Veranstaltungen vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2018 zu verwenden.

    Laut Miller kann die Gazprom-Werbung bei Wettkämpfen um den Fußball-Weltpokal und den Jugend-Weltpokal sowie bei Strandfußball-Spielen und anderen Veranstaltungen verwendet werden.

    Der Gaskonzern erhält außerdem das Recht, das Markenzeichen FIFA für seine Werbung zu nutzen und sich als „offizieller FIFA-Sponsor“ und „offizieller FIFA-Partner“ vorzustellen.

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    Tags:
    Erdöl, Erdgas, Gazprom, FIFA, Alexej Miller, Sergej Kuprijanow, Belgrad