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    Südkorea will Grenze zu Nordkorea von bewaffneten Robotern bewachen lassen

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    Südkorea beginnt im nächsten Jahr mit dem Bau von Kampfrobotern, die künftig die Grenze zum kommunistischen Nordkorea patrouillieren sollen. An der entsprechenden Technologie wird bereits seit drei Jahren gebaut. Das Novum: Die Maschinen sollen in der Lage sein, den „Feind“ selbständig zu erkennen und im Notfall zu eliminieren.

    „Wir arbeiten seit 2012 am Betriebssystem und an Steuerungstechnologien für die Kampfroboter“, bestätigte ein Sprecher im staatlichen Institut für militärische Forschungen am Samstag zur Agentur Yonhap. „Diese Arbeit soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Danach beginnen wir mit dem eigentlichen Bau.“

    Jeder Kampfroboter soll auf einem Fahrwerk mit drei Achsen aufgebaut werden und sechs Tonnen wiegen. Die Roboter sollen entlang der entmilitarisierten Zone eingesetzt werden, um die Grenze zum kommunistischen Nachbarn zu bewachen.

    Zwischen Nord- und Südkorea gibt es seit dem Krieg von 1952/53 keinen Friedensvertrag. Der Krieg wurde mit einem Waffenstillstandsabkommen beendet. Die USA, deren Armee auf der Seite Südkoreas gekämpft hatte, unterhalten im Süden der Korea-Halbinsel immer noch 28.000 Soldaten. Nordkorea erkennt die von den Vereinten Nationen zum Ende des Koreakriegs 1953 einseitig gezogene Seegrenze nicht an. In den letzten Jahren kam es dort mehrmals zu bewaffneten Zwischenfällen.

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    Tags:
    Yonhap, USA, Nordkorea, Südkorea