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    Ermittlungen zu MH17-Absturz (224)
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    Die Polizei und das Verteidigungsministerium der Niederlande sind am Dienstag in den Osten der Ukraine aufgebrochen, um die Untersuchung des Absturzes der malaysischen Boeing im Juli 2014, bei dem 298 Menschen ums Leben gekommen sind, fortzusetzen.

    Die Untersuchung wird im Auftrag der Internationalen Expertengruppe unter Mitwirkung der OSZE durchgeführt. Ihr Ziel bestehe darin, Beweise zu sammeln, die für oder gegen bestehende Theorien über die Ursachen der Katastrophe sprechen, wird auf der Website des niederländischen Sicherheitsrats berichtet.

    Nach vorläufigen Angaben, wird die neue Untersuchung zwei Wochen dauern. Details zum ihrem Stand werden nicht bekanntgegeben.

    Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli im umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der Verkehrsmaschine, die von Amsterdam nach Malaysia unterwegs war, kamen ums Leben. In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Kiewer Behörden machten die Milizen dafür verantwortlich. Letztere erwiderten, dass sie nicht über Waffen verfügen, die ein Flugzeug in 10.000 Meter Höhe abschießen könnten.

    In einem vorläufigen Bericht der Ermittlungskommission heißt es, dass die Maschine infolge „einer äußeren Einwirkung zahlreicher stark energiegeladener Objekte“ auseinandergefallen war. Der Ursprung dieser Objekte konnte bis jetzt jedoch nicht ermittelt werden.

    Am 30. April verkündete die internationale Untersuchungskommission den Abschluss der Bergungsarbeiten der Boeing-Trümmer.

    Die von Experten geborgenen sterblichen Überreste und persönlichen Gegenstände wurden in die Niederlande gebracht.

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    Tags:
    Flugzeugabsturz, MH17, Malaysia Airlines, OSZE, Niederlande, Ukraine