07:56 24 November 2020
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    Etwa 6000 Granaten befinden sich an Bord eines versunkenen deutschen Frachtschiffs aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs nahe der Stadt Baltijsk (Gebiet Kaliningrad), das vor fünf Jahren entdeckt und bereits teilweise von seiner gefährlichen Fracht geräumt wurde.

    „Nach den Bergungseinsätzen in den Jahren 2010 bis 2014 befinden sich an Bord des Frachters noch etwa 6000 explosive Gegenstände“, heißt in einem Bericht des russischen Zivilschutzministeriums. RIA Novosti verfügt über eine Kopie dieses Dokuments.

    Das Schiff war 2010 in der Nähe von Baltijsk etwa 1,5 Kilometer von der Küste entfernt in einer Tiefe von 15 Metern entdeckt worden. Das Transportschiff  ist 70 Meter lang und acht Meter breit. An Bord befanden sich schätzungsweise 10 000 bis 12 000 Geschosse. Die ersten 530 Geschosse wurden bereits 2010 gehoben und entsorgt. Am 31. August 2012 wurden die Bergungsarbeiten bei Baltijsk nach der Unterzeichnung aller nötigen Verträge wiederaufgenommen.

    Nach Angaben der Bergungskräfte wurden in den vergangenen vier Jahren insgesamt 2253 explosive Gegenstände entsorgt, darunter 516 Granaten vom Kaliber 150 Millimeter, 594 Granaten vom Kaliber 100 Millimeter und 565 Granaten vom Kaliber 75 Millimeter. 

    In Baltijsk befindet sich der Kommandostab der Baltischen Flotte der russischen Marine.

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    Tags:
    Schiff, Zweiter Weltkrieg, Ostsee, Kaliningrad, Baltijsk, Deutschland, Russland