02:35 20 April 2019
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    Wrackteile der MH17-Boeing

    Niederlande wollen Uno-Gericht in MH17-Ermittlungen einschalten

    © AP Photo / Peter Dejong
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    Ermittlungen zu MH17-Absturz (224)
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    Die niederländische Regierung verhandelt mit anderen Ländern über Möglichkeiten für gerichtliche Ermittlungen des Absturzes der MH17-Linienmaschine im Juli 2014 im Osten der Ukraine, meldet Reuters.

    „Der Internationale Gerichtshof ist die beste Variante“, zitiert die Agentur einen anonymen Vertreter der niederländischen Regierung. „Wir hoffen, dies wird eine hervorragende Möglichkeit für die Zusammenarbeit aller Länder bieten“, die mit der Tragödie im Zusammenhang stehen. 

    Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli im umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der Verkehrsmaschine, die von Amsterdam nach Malaysia unterwegs war, kamen ums Leben. In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen werfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben.

    Weil die meisten Opfer Niederländer waren, übernahmen die Niederlande die Leitung der Ermittlungen. Nach monatelangen Untersuchungen haben die Niederlande 147 Ermittlungsunterlagen für geheim erklärt. Die Ermittler wollen bis Oktober einen endgültigen Bericht zu den Absturzursachen präsentieren.

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    MH17, Uno, Kiew, Donezk, Ukraine, Niederlande