05:16 01 Dezember 2020
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    Der Deutsche Fußballbund geht nicht davon aus, dass die Neuvergabe der Weltmeisterschaft 2018 zur Frage steht, so Winfried Nass, Direktor des technischen Projektmanagements an der DFB-Akademie. „Wir stehen dazu, dass die WM in Russland stattfinden soll.“

    „Die DFB-Vertreter haben 2010 für die Bewerbung Russlands gestimmt“, fügte Nass hinzu. „Und wir glauben auch, dass Russland ein guter Gastgeber sein wird.“

    Nass weilt derzeit in Russland, um russischen Kollegen Erfahrungen bei der Vorbereitung der Fußball-WM 2006 und der Damen-WM 2011 zu vermitteln. Es geht dabei unter anderem um Verkehrs- und Sicherheitsprobleme sowie um die Einrichtung von Fan-Zonen.

    Das neueste Moskau Station, Spartak – Otkrytije Arena, hat deutsche Besucher beeindruckt. „Das ist ein klasse Stadion. Manchmal braucht ein Stadion eine Seele“, so Nass in einem Gespräch mit Nikolaj Jolkin. „Dieses hat eine und ist voll geeignet, um sehr schnell eine Weltmeisterschaft durchzuführen.“

    „Im Wolga-Gebiet und anderen Städten muss an einigen Stadien noch gearbeitet werden. Das war bei Deutschland drei Jahre vor der WM genauso und ist zu packen. Wir werden gerne beraten, wie Fan-Feste und anderes gemacht werden“, äußerte der Fußball-Funktionär.

    Auf der Visitenkarte von Winfried Nass stand: „Fußball ist Zukunft“. Auf die Zukunft des populärsten Spiels der Welt nach dem Korruptionsskandal im Fußball-Weltverband Fifa angesprochen, sagte er: „Sepp Blatter muss den Platz für eine neue Organisation frei machen. Und der Fußball wird bestimmt diesen Skandal überstehen. Ist er doch wie eine internationale Sprache, die verbindend über alle Länder ist.“

    Ein nächstes wichtiges Ereignis in der Fußball-Zukunft findet am 25. Juli in Sankt Petersburg statt: Die Auslosung der WM 2018 in Russland. Der Event wird selbstverständlich weltweit live übertragen.

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    Tags:
    Fußball, Korruption, Fußball-WM 2018, Deutscher Fußball-Bund (DFB), FIFA, Winfried Nass, Joseph Blatter, Deutschland, Russland