23:33 09 April 2020
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    Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts WZIOM verbinden mehr als 30 Prozent der Russen vorehelichen Sex mit einer Nachahmung der westlichen Lebensart.

    Dabei sind die meisten Befragten (etwa 52 Prozent) der Ansicht, dass ein moralischer Tiefstand der Gesellschaft die Ausweitung der vorehelichen sexuellen Beziehungen verursachte. 

    Weitere 30 Prozent der Befragten bezeichneten eine fehlende Geschlechtserziehung und die sexuelle Frühreife als einen der Faktoren dafür. Im Allgemeinen verhalten sich die Russen jetzt loyaler zu vorehelichen  Beziehungen, als noch vor 25 Jahren. Knapp 21 Prozent der befragten Bürger halten diese Erscheinung für Jungen und etwa 26 Prozent für Mädchen für absolut unzulässig.      

    Im Jahr 1989 hatten sich 29 Prozent bzw. 37 Prozent der Befragten geäußert, dass vorehelicher Sex für Jungen bzw. für Mädchen negativ sei. Dabei sind Jugendliche weniger konservativ in Bezug auf voreheliche Beziehungen, als Vertreter der älteren Generation. 

    So halten 39 Prozent der Jungen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren vorehelichen Sex für zulässig, während nur 27 Prozent der Mädchen im selben Alter voreheliche Beziehungen akzeptieren. Nach Ansicht von weiteren 37 Prozent ist das Geschlechtsleben vor der Ehe zulässig.      

    Zugleich sind 47 Prozent der Frauen über 60 Jahre davon überzeugt, dass voreheliche Beziehungen absolut unzulässig sind. Lediglich 42 Prozent der Männer im selben Alter vertreten die gleiche Meinung.

    Die meisten Befragten (48 Prozent) halten den Beginn des Geschlechtslebens im Alter von 18 bis 19 Jahren für erlaubt. Weitere 17 Prozent verurteilen den Beginn des Geschlechtslebens ab 16 bis 17 Jahren nicht. Und lediglich zwei Prozent der Russen akzeptieren sexuelle Beziehungen im Alter zwischen 14 und 15 Jahren.  

    Etwa 56 Prozent der Befragten befürchten, dass das vorzeitige  Geschlechtsleben eine Verbreitung von Geschlechtskrankheiten sowie von AIDS nach sich zieht. Unter den eventuellen negativen Folgen wurden unter anderem verstoßene Kinder (44 Prozent) und die zunehmende  Unfruchtbarkeit nach Abtreibungen  (40 Prozent) genannt.

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    Tags:
    Sexsklaverei, Umfrage, WZIOM, Russland