15:37 30 Oktober 2020
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    Der britische Geheimdienst MI5 hat jahrelang bewusst verheimlicht, dass einige ranghohe Amtsträger in der Regierung von Margaret Thatcher Pädophile waren. Wie die britische Zeitung „Times“ am Donnerstag schreibt, sollte damit die politische Diskreditierung des Kabinetts verhindert werden.

    Zu diesem Schluss gelangten Experten nach einer Analyse von Dokumenten, die im Depot des Sekretariats der britischen Regierung entdeckt wurden. Die als „Verschiedenes“ markierten Mappen galten zuvor als verschollen beziehungsweise als vernichtet.

    In einem Schreiben vom November 1986 teilte der damalige MI5-Chef, Sir Anthony Duff, dem Sekretär des Kabinetts, Sir Robert Armstrong, mit, dass einige Amtsträger in der Regierung Thatcher verdächtigt sind, (sexuelle) Beziehungen zu Minderjährigen gehabt zu haben. „Im Moment ist die Gefahr einer politischen Diskreditierung der Regierung wesentlich höher als die Gefahr für die Sicherheit“, zitierte das Blatt aus Duffs Schreiben.

    Unter den Verdächtigen waren der „Times“ zufolge unter anderem der Sekretär des Parlaments, Sir Peter Morrison, Innenminister Leon Brittan, der Diplomat Peter Hayman und Minister William van Straubenzee.

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    Tags:
    Pädophile, Britischer Geheimdienst MI5, William van Straubenzee, Peter Hayman, Leon Brittan, Peter Morrison, Robert Armstrong, Anthony Duff, Margaret Thatcher, Großbritannien