01:46 24 September 2020
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    Lage im Donbass (284)
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    Alle Lastwagen des 34. Hilfskonvois des russischen Zivilschutzministeriums sind am Donnerstag in den Hauptstädten der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk eingetroffen, wie der Pressedienst des Ministeriums berichtete.

    „In Donezk und Lugansk sind alle Fahrzeuge des Zivilschutzministeriums mit Hilfsgütern eingetroffen. Es wurde bereits mit dem Ausladen der Hilfsgüter begonnen“, sagte ein Vertreter des Amtes.

    Mit mehr als 100 Lastwagen wurden rund 1.000 Tonnen humanitäre Güter gebracht. Es handelt sich dabei um Nahrungsmittel, Medikamente, Bücher sowie Lehrbücher für Studenten und Schulkinder im Donbass.

    Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) befinden sich in den Lagern in der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk, in denen die Fahrzeuge mit den russischen Hilfsgütern entladen werden, wie Alexander Drobot, Leiter des Lugansker Verwaltungszentrums für Wiederherstellung, am Donnerstag bei einem Briefing äußerte.

    Das ist bereits der 34. humanitäre Hilfskonvoi seit August 2014. Insgesamt hat das Zivilschutzministerium in diesem Zeitraum mehr als 41.000 Tonnen humanitäre Hilfsgüter in den Donbass gebracht.

    Im April 2014 hatte die ukrainische Staatsführung eine militärische Operation gegen die Bewohner des Donezbeckens im Osten der Ukraine begonnen, die mit dem Februar-Staatsstreich nicht einverstanden waren. UN-Angaben zufolge sind im Laufe des Konfliktes mehr als 6.800 Zivilisten ums Leben gekommen.

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    Tags:
    Lebensmittel, Medikamente, Humanitäre Hilfsgüter, Lugansker Volksrepublik, Donezker Volksrepublik, OSZE, Russlands Zivilschutzministerium, Russland, Donbass