22:57 04 August 2020
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    Das russisch-iranische Memorandum zum Tauschgeschäft „Öl gegen Waren“ bleibt weiter in Kraft, wie der russische Energieminister Alexander Nowak am Donnerstag auf einer Pressekonferenz nach einem Treffen des Russland-OPEC-Energiedialogs mitteilte.

    Die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran werde den Handelsbeziehungen der beiden Länder einen neuen Impuls verleihen.

    Die Frage der bilateralen Beziehungen zum Iran wurde laut Nowak beim heutigen Treffen nicht behandelt.

    Im August 2014 hätten Moskau und Teheran ein Memorandum unterzeichnet, in dem unter anderem der Ausbau der Zusammenarbeit bei der Lieferung von Maschinen, Ausrüstungen, Konsumwaren und Agrarprodukten vorgesehen sei.

    Wie Nowak erläuterte, handelt es sich um Hilfe beim Verkauf von iranischem Öl. Im Gegenzug werde der Iran russische Erzeugnisse erhalten sowie diverse Dienstleistungen mit Öl bezahlen.

    Im April hatte Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow gesagt, das  Tauschgeschäft „Öl gegen Waren“ habe bereits begonnen. Russland liefere Getreide, einige Arten von Technik und Baustoffen im Tausch gegen iranisches Öl.

    Danach erklärte der iranische Ölminister Bijan Namdar Zangeneh, dass der Start der Umsetzung des Geschäftes für den 7. Juni geplant sei.

    Die russische Seite bestätigte diese Informationen jedoch nicht.

    Insbesondere teilte Nowak mit,  Russland werde kein Öl aus dem Iran importieren, sagte aber die Hilfe russischer Ölhändler für dieses Land beim Ölverkauf zu.

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    Tags:
    Alexander Nowak, Bijan Namdar Zangeneh, Sergej Rjabkow, Russland, Teheran, Iran