13:26 22 September 2020
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    Ermittlungen zu MH17-Absturz (224)
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    Amerikanische Behörden haben einige, für die Ermittlungen zum MH17-Absturz über dem Donbass notwendige Daten nicht vorgelegt, wie Earl Rasmussen, Vizepräsident des Washingtoner politologischen Think Tanks Eurasia Centre, äußerte.

    „Die internationalen Ermittlungen gehen zwar weiter, sie sind aber nicht transparent, nicht abgeschlossen und wirken äußerst politisiert“, sagte er in einem Gespräch mit RIA Novosti. „Außerdem vermissen die Ermittlungen kritisch wichtige Daten, die die USA und die Ukraine nicht bereitgestellt haben.“ 

    Unter anderem habe Washington „keine Satellitenaufnahmen vorgelegt, während Kiew Aufnahmen der Fluglotsen-Gespräche nicht zur Verfügung gestellt haben“. 

    „Momentan ist zweifellos nicht die richtige Zeit für die Bildung eines internationalen Tribunals, das parallel zu den jetzigen Ermittlungen stattfinden würde“, so Rasmussen. Der Experte betonte, dass er dabei seinen persönlichen Standpunkt äußert. 

    Letzte Woche hatte Russland von seinem Veto-Recht im Uno-Sicherheitsrat Gebrauch gemacht und gegen die Bildung eines internationalen Tribunals gestimmt, das die Umstände des Absturzes der malaysischen Boeing über dem Gebiet Donezk behandeln würde.

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    Tags:
    MH17, UN-Sicherheitsrat, Think Tanks Eurasia Centre, Earl Rasmussen, Russland, Donbass, USA, Ukraine