16:44 27 Oktober 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    1152
    Abonnieren

    Britischen Sportlern, denen eine Dopingeinnahme nachgewiesen wurde, wird lebenslang die staatliche Finanzierung entzogen, wie die geschäftsführende Direktorin des britischen Sportministeriums, Liz Nicholl, mitteilte.

    Am Samstag hatte der deutsche Fernsehsender ARD einen Dokumentarfirm über Doping in der Leichtathletik gezeigt.

    In der Doku wird behauptet, dass die britische Zeitung „Sunday Times“ und der Sender über eine Datenbank des Weltverbandes IAAF verfügen, die mehr als 12.000 Untersuchungsergebnisse von rund 5.000 Sportlern in den Jahren 2001-2012 enthält.

    Nach Angaben von ARD und „Sunday Times“ steht in den Ausdauerdisziplinen jede dritte Medaille bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen in diesem Zeitraum unter Dopingverdacht.

    Auch sieben britische Leichtathleten stehen auf dieser Liste.

    „Jeder Sportler, der Doping genommen hat, wird aus dem staatlichen Finanzierungsprogramm gestrichen“, zitiert die britische Zeitung „Daily Mail“ die Direktorin.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Doping-Enthüllung? Russland fordert Original-Aufnahmen zu ARD-Dokumentation
    Doping-Doku der ARD: Autoren sollen russische Athleten provoziert haben
    Doping: IAAF-Präsidentenkandidat Coe gegen Disqualifizierung russischer Athleten
    IOC: Doping-Vorwürfe gegen Russland beweislos
    Tags:
    Doping, IAAF, ARD, Liz Nicholl, Deutschland, Großbritannien