03:33 30 Oktober 2020
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    Die Thüringer Landesmedienanstalt hat keine Gesetzesverstöße bei der Ausstrahlung der TV-Sendung „Der fehlende Part“ des russischen Fernsehsenders RT als Teil des Programms des Lokalsenders Salve.TV entdeckt.

    Die entsprechende Prüfung war vom Thüringer Landtag initiiert worden.

    Wie der RT mitteilte, hatten die Ermittlungen gegen Salve.TV begonnen, nachdem mehrere Landtagsabgeordnete das Programm von RT Deutsch scharf kritisiert und von mangelnder Objektivität gesprochen hatten.

    „Die Thüringer Landesmedienanstalt hat aber die Vorwürfe der Parlamentarier unbegründet gefunden, die die Prüfung des lokalen Senders Salve.TV wegen der Ausstrahlung des Programms ‚Der fehlende Part‘ von RT Deutsch gefordert hatten“, so der Pressedienst von RT. „Die Vielfalt und die Freiheit der Medien sind ein hohes Gut“, wurde der Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt, Jochen Fasco, in der Pressemitteilung zitiert.

    Die Kritik an RT Deutsch sorgte für Aufregung unter deutschen Zuschauern, die sich für Meinungsvielfalt bei Salve.TV aussprachen.

    „Die böse antirussische Propaganda, die die ganze Zeit zu beobachten ist, kann nicht als Meinungsvielfalt in den Medien bezeichnet werden“, sagte ein Zuschauer, der in der RT-Pressemitteilung zitiert wurde. „Im Grunde wurde überall dasselbe geschrieben. Ich freue mich sehr, dass ein Sender mutig und offen seine Bereitschaft zeigt, einen anderen Standpunkt zu verbreiten.“

    Die Sendung „Der fehlende Part“ wird auf der Website rtdeutsch.com seit November 2014 gezeigt. In der täglichen TV-Show sprechen eingeladene Experten über Probleme, die von deutschen Mainstream-Medien verschwiegen werden. Ein Aufruf zur regelmäßigen Ausstrahlung  von RT in deutscher Sprache wurde innerhalb weniger Monate von 30 000 Bundesbürgern unterzeichnet.

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    Tags:
    Medien, Nachrichtenmagazin „Der fehlende Part", Russia Today, Salve.TV, Deutschland