16:54 12 Dezember 2017
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    Protestaktion gegen GVO in Berlin

    GVO-Fall: Futter eines deutschen Unternehmens unter Verbot

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    Die Föderale Agraraufsichtsbehörde Russlands (Rosselchosnadsor) hat nach eigenen Angaben im Futter eines deutschen Unternehmens GVO entdeckt und seine Einfuhr nach Russland verboten.

    Wie die russische Aufsichtsbehörde mitteilt, wurde Futter geprüft, das von dem deutschen Unternehmen DE HH 1 00003 (HL Hamburger Leistungsfutter GmbН) in das Gebiet Woronesch geliefert wurde. Im Futter Wisan Raps sei genetisch veränderte Sojabohne gefunden worden. Dieses Futter sei auf dem Hoheitsgebiet Russlands nicht als GVO-Futter registriert. Außerdem sei im Eiweiß-Vitaminkonzentrat Panto F-10 die DNA von Wiederkäuern entdeckt worden.

    „Wegen der Nichterfüllung der veterinärmedizinischen Bestimmungen Russlands und der Zollunion hält es Rosselchosnadsor für zweckmäßig, die Einfuhr von Futter und Futterzusätzen des deutschen Unternehmens DE HH 1 00003 (HL Hamburger Leistungsfutter GmbН) zu verbieten“, heißt es in der Mitteilung der russischen Überwachungsbehörde.

    Im Jahr 2011 war die Futter-Lieferung dieses Unternehmens nach Russland wegen der Aufspürung von Salmonellen im Vogelfutter bereits vorübergehend beschränkt gewesen.

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    Tags:
    Einfuhrverbot, Deutschland, Russland
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