Widgets Magazine
10:14 16 Juli 2019
SNA Radio
    ISS

    Erster dänischer Astronaut: ISS steht außerhalb der Politik

    © NASA .
    Panorama
    Zum Kurzlink
    1262

    Politische Differenzen zwischen Russland und dem Westen gibt es nur auf der Erde, auf das Partnerschaftsprogramm der Internationalen Raumstation (ISS) üben sie keinen Einfluss aus, wie der erste dänische Astronaut, Andreas Mogensen, gegenüber Journalisten äußerte.

    „Die ISS dient als Beispiel dafür, was wir gemeinsam erreichen können, sonst würde es diese großartige Station einfach nicht geben.“

    Außerdem brachte Mogensen seine Überzeugung zum Ausdruck, dass wissenschaftliche Versuche auf der ISS helfen würden, Raumflüge der Zukunft zu absolvieren.

    „Alle Reibungen lassen wir auf der Erde zurück, auf der ISS arbeiten wir zum Wohlergehen der ganzen Menschheit“, so der dänische Astronaut.

    Der Start des bemannten Raumschiffes Sojus TMA-18M ist für den 2. September 2015 vom Raumbahnhof Baikonur angesetzt. Der dreiköpfigen Crew sollen neben dem Astronaut der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA), Mogensen, auch der russische Kosmonaut Sergej Wolkow und der kasachische Raumfahrer Aidyn Aimbetow angehören.

    Insgesamt sollen sie 188 Tage im All verbringen.

    Die Double-Besatzung besteht aus den Russen Oleg Skripotschka und Sergej Prokopijew sowie dem ESA-Astronauten Thomas Pesquet.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Japanischer Amateur-Astronaut sagt seine Tour zur ISS ab
    ISS-Crew wird am Montag erste Ernte von „kosmischem Kohl“ verkosten
    NASA verlängert Vertrag mit Roskosmos über bemannte Starts zur ISS
    ISS-Video: Roboter über Nahost
    Tags:
    Weltraum, Raumflug, ISS, ESA, Thomas Pesquet, Sergej Prokopijew, Oleg Skripotschka, Aidyn Aimbetow, Sergej Wolkow, Andreas Mogensen, Russland, Dänemark, Kasachstan