15:51 17 August 2017
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    Migranten aus Nordafrika vor der grichischen Küste

    Flüchtlingsdrama vor Libyen: Etwa 50 Menschen ertrinken im Mittelmeer

    © REUTERS/ Argiris Mantikos/Eurokinissi
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    Bei einem Flüchtlingsdrama sind etwa 50 Migranten aus Nordafrika ertrunken. Das voll besetzte Schlauchboot kenterte am Dienstag rund 110 Kilometer vor der libyschen Küste, wie Vertreter italienischer humanitärer Hilfsorganisationen berichten.

    Ihnen zufolge wurden die verunglückten Migranten von Piloten eines Hubschraubers vom Schiff „Mimbelli“ der italienischen Marine aufgefunden. Zu der Unglücksstelle wurden sofort Rettungsboote geschickt.

    Italienische Seemänner retteten 52 Menschen. Die Flüchtlinge hatten kein Alarmsignal gegeben, was damit zu erklären sei, dass sie vermutlich über keine Satellitenverbindung verfügten.

    Am Mittwochmorgen entdeckte ein italienischer Marine-Hubschrauber zwei weitere verunglückte Migranten im Meer, die sich nur dank einer leeren Tonne über Wasser halten konnten. Sie wurden ebenfalls gerettet und befinden sich derzeit am Bord des Militärschiffes „Fenice“. Alle geretteten Einwanderer werden auf die Insel Lampedusa gebracht.

    Den Flüchtlingen zufolge waren am Bord des verunglückten Bootes mehr als 100 Menschen. Dementsprechend könnte es sich um 50 ertrunkene Migranten handeln.

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    Tags:
    Migranten, Mittelmeer, Italien, Libyen
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