08:39 25 Januar 2020
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    US-Polizisten haben im Jahr 2015 601 Menschen erschossen, wie die Zeitung „The Washington Post“ am Donnerstag berichtet.

    24 davon waren nach Zeitungsangaben schwarz und unbewaffnet. Die größte Zahl der Morde durch amerikanische Ordnungskräfte wurde im Juli festgestellt. In den letzten 30 Tagen erschossen US-Polizisten mindestens 85 Menschen.

    Die Zeitung führt auf ihrer Internetseite Daten über jeden 2015 von der US-Polizei Getöteten auf. Die Datenbank basiert auf Nachrichtenmeldungen, Gerichtsprotokollen, Internet-Datenbanken und Polizeiberichten. Die Daten wurden für 46 aus 50 Staaten gesammelt.

    Im laufenden Jahr hatten Protestkundgebungen für die Menschenrechte von Schwarzen in den USA das ganze Land umfasst. Grund dafür war eine Reihe von Verletzungen des Gesetzes durch Polizisten. Insbesondere kam es in der kleinen US-Stadt Ferguson zu Krawallen und Unruhen, nachdem die Justiz auf Grund mangelnder Beweise den Polizisten Darren Wilson freigesprochen hatte. Wilson hatte am 9. August 2014 den schwarzen Teenager Michael Brown erschossen, obwohl dieser unbewaffnet gewesen war.

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    Tags:
    Polizeigewalt, Tod, Menschenrechte, Darren Wilson, USA, Ferguson