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14:04 18 Oktober 2019
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    „Tod den US-Imperialisten“ – Soldaten in Nordkorea zersieben Politiker-Porträts

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    Bei einer Schießübung in Nordkorea haben Soldaten mehrere Porträts südkoreanischer Politiker, die als Zielscheiben dienten, durchlöchert, meldet die US-Nachrichtenagentur „United Press International“ (UPI).

    Nach Angaben von UPI hat der zentrale staatliche Fernsehsender Nordkoreas eine Schießübungsszene ausgestrahlt, wo Soldaten auf lebensgroße Zielscheiben mit den Abbildungen von fünf Politikern schießen.

    Das Bild sei unscharf, doch man habe auf einem der Bilder die südkoreanische Staatspräsidentin Park Geun-hye erkannt, berichtet die Agentur. Bei den anderen vier Zielscheiben wird vermutet, dass es sich ebenfalls um Bilder von hochrangigen Politikern Südkoreas handeln könnte. Hinter den Zielscheiben ist eine Anschrift zu sehen, die so viel wie „Tod den US-Imperialisten“ bedeuten soll.

    2011 hatten mehrere Soldaten der südkoreanischen Armee im Training Zielscheiben benutzt, die mit Bildern des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-Il und dessen Sohn beklebt waren.

    Die nordkoreanische Führung drohte damals mit Vergeltung und bezeichnete die Mitglieder der Staats- und Armeeführung des Südens als „Marionetten" und die Zielscheiben als „unverzeihlichen Verrat".

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    Tags:
    Soldaten, Tod, Park Geun-hye, Kim Jong-il, Südkorea, Nordkorea