04:16 18 November 2019
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    Situation in Syrien

    Syrien-Konflikt: Russland unterstützt weiter „befreundetes syrisches Volk“

    © REUTERS / Ammar Abdullah
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    Russland wird weiterhin humanitäre Hilfe für Syrien leisten und auch russische Bürger aus der Republik evakuieren, wie am Dienstag aus dem Außenministerium Russlands verlautete.

    „Die Russische Föderation wird die notwendige humanitäre Hilfe für das befreundete syrische Volk fortsetzen sowie weiterhin russische Bürger unterstützen, die zeitweilig die Arabische Republik Syrien verlassen wollen“, hieß es aus dem Ministerium.

    Am Montag hatte ein Flugzeug des russischen Katastrophenschutzministeriums über 20 Tonnen Hilfsgüter in die syrische Stadt Latakia gebracht.

    Auf dem Rückflug kam eine Gruppe russischer Bürger und Angehöriger mehrerer GUS-Staaten mit ständigem Wohnsitz in Syrien sowie deren Verwandte nach Moskau. Sie hatten den Wunsch geäußert, die Zone des bewaffneten Konflikts aus Sicherheitsgründen zu verlassen. Insgesamt waren es 59 Menschen.

    Am vergangenen Sonntag hatte die syrische Armee einen Markt in einer von Rebellen gehaltenen Stadt bei Damaskus angegriffen. Bei den Luftangriffen waren mehr als 100 Zivilisten getötet und Hunderte verletzt worden.

    Bei den Gefechten zwischen Armee und bewaffneten Regierungsgegnern in Syrien, die seit März 2011 andauern, sind laut UN-Angaben bereits mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen. Der syrischen Armee stehen Kämpfer aus verschiedenen bewaffneten Formationen gegenüber. Besonders aktiv handeln Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat und der al-Qaida zugehörigen Gruppe Al-Nusra-Front.

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    Tags:
    Luftangriff, Humanitäre Hilfsgüter, Al Nusra-Front, Katastrophenschutzministerium Russlands, Al-Qaida, Syrien