12:58 24 Juni 2019
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    Steven Seagal und Dmitri Michailow

    Steven Seagal: Werbegesicht für russisches Hightech-Fernglas

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    US-Actionstar Steven Seagal könnte das Werbegesicht für ein russisches Hightech-Produkt werden.

    Während seines letzten Russland-Besuches in Russland zeigte der Hollywood-Star großes Interesse an dem Fernglas „Farvision”. Unter seinem Namen könnte das Hightech-Produkt weltweit vermarktet werden.

    Hightech-Fernglas „Farvision”

    „Farvision” wird derzeit in limitierter Auflage in Sergijew Possad, rund 70 Kilometer nördlich von Moskau, hergestellt. Ein Werk in Sergijew Possad kooperiert mit dem Engineering-Zentrum der Nationalen Forschungsuniversität für Nukleartechnik „MIFI“ bei der Entwicklung des Fernglases.

    „In Sergijew Possad gab es schon immer eine gute Schule im Bereich Optik. Das Engineering-Zentrum konnte deren Entwicklungen dank modernen Technologien und neuen Strategien in Russland und im Ausland etablieren“, sagte der Leiter des Engineering-Zentrums, Dmitri Michailow.

    Mit dem patentierten magnetischen System der Bildstabilisierung des Fernglases gewährleistet es trotz Schwankungen und Bewegungen eine präzise und stabile Sicht mit 25-facher Vergrößerung. Das System gleicht zudem Zitterbewegungen der Hand aus. Im Gegensatz zu ähnlichen Modellen der Marken Canon, Nikon und anderen muss das Fernglas für die Bildstabilisierung nicht mit Strom versorgt werden. Die Akkulaufzeit beträgt vier bis sechs Stunden.

    In Russland wird „Farvision“ bereits von Jägern, Reisenden, Sicherheitsfirmen, Sportlern und Normalbürgern genutzt. Die Ferngläser wurden bereits nach Angola geliefert, derzeit laufen Verhandlungen über Lieferungen nach Bahrain, Spanien, China und in die Türkei.

    Um die wachsende Nachfrage zu decken, soll das Fernglas in Serie produziert werden. Die russische Staatsholding Rosatom schaut sich bereits nach Produktionsstandorten um. Die Hersteller erwägen zudem, das Produkt durch einen Partner mit hohem Bekanntheitsgrad auf den Markt zu bringen.

    „Das Engineering-Zentrum nutzt seit langem das Modell „White Label“, mit dem große Firmen unsere Entwicklungen voranbringen. Als Gegenleistung erhält die Firma das Recht, das fertige Produkt unter ihrem Label zu vertreiben. Wir haben bereits einige Angebote von russischen und ausländischen Firmen, die auf Beobachtungsoptik spezialisiert sind. Derzeit werden die Vertragsbedingungen abgestimmt“, so Michailow.

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    Tags:
    Nationalen Universität für Nuklearforschung (MIFI), Rosatom, Dmitri Michailow, Steven Seagal, Russland