14:49 18 August 2017
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    Stellung der kurdischen Volksverteidigungseinhieten (YPG) in Syrien nach einem Angriff

    Anschlag auf kurdische Selbstverteidigung in Syrien: Zehn Menschen getötet

    © REUTERS/ Rodi Said
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    Bei einem Selbstmordanschlag auf den Stützpunkt der kurdischen Selbstverteidigungskräfte in der Stadt Al-Qamischli im Nordosten Syriens sind zehn Menschen ums Leben gekommen, wie France Presse unter Berufung auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) berichtet.

    „Ein Selbstmord-Attentäter hat mit einer Autobombe einen Anschlag auf das Hauptquartier von Al-Asayis (kurdische Selbstverteidigungskräfte — d. Red.) in Al-Qamischli verübt. Mindestens zehn Menschen sind ums Leben gekommen“, sagte Rami Abdel Rahman, der Leiter der Organisation. Die SOHR macht keine Angaben dazu, welche Gruppierung für die Explosion verantwortlich sei.

    Bei den Gefechten zwischen Armee und bewaffneten Regierungsgegnern in Syrien, die seit März 2011 andauern, sind laut UN-Angaben bereits mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen. Der syrischen Armee stehen Kämpfer aus verschiedenen bewaffneten Formationen gegenüber. Besonders aktiv handeln Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat und der al-Qaida zugehörigen Gruppe Al-Nusra-Front.

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    Tags:
    Terrorismus, Kurden, Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR), Rami Abdel Rahman, Syrien
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