21:34 11 Dezember 2019
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    Yasmin Fahimi, SPD-Generalsekretärin

    Fremdenhass in Deutschland: Berliner SPD-Zentrale erhält rechtsextreme Drohungen

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    Das Berliner SPD-Büro ist mit rassistischen Angriffen konfrontiert. Seit dem Besuch von Parteichef Sigmar Gabriel in der Flüchtlingsnotunterkunft in Heidenau habe „der rechtsradikale Mob das Willi-Brandt-Haus mit menschenverachtenden Anrufen, E-Mails und Kommentaren überschwemmt“, sagte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi am Dienstag.

    "Mitarbeiter, Politiker und die SPD wurden beschimpft, beleidigt und bedroht, Hass und Hetze über Flüchtlinge ausgegossen“, so Fahimi. Ihr zufolge muss davon ausgegangen werden, dass es sich um einen rein politischen Akt handle.

    Wie die Berliner Polizei mitteilte, war in der SPD-Zentrale am Nachmittag eine telefonische Bombendrohung eingegangen. Das Gebäude wurde evakuiert und durchsucht. Es sei nicht Verdächtiges gefunden worden, hieß es.

    Parteichef Gabriel hatte am Montag die Notunterkunft im sächsischen Heidenau besucht, vor der es am Wochenende zu Krawallen von Rechtsextremen gekommen war. Er hatte die Ausschreitungen scharf verurteilt und die Akteure als «Pack» bezeichnet. Seitdem sieht sich die SPD-Zentrale mit  rassistischen Pöbeleien in Form von Mails und Anrufen konfrontiert.

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    Migranten, SPD, Yasmin Fahimi, Deutschland