06:33 22 April 2019
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    Erster Proton-M-Start nach Panne: Russland schießt britischen Satelliten ins All

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    Erstmals seit der Mai-Havarie startete am Freitag vom Raumbahnhof Baikonur eine russische Trägerrakete Proton-M mit dem britischen Satelliten Inmarsat-5F3. Das teilte ein Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde gegenüber RIA Novosti mit.

    „Der Start des,Protons’ mit dem Satelliten Inmarsat-5F3 fand zur geplanten Startzeit statt. Die Abkoppellung des Raumfahrzeugs vom Booster,Briz-M’ wird für den 29. August um 06.15 nach Moskauer Zeit erwartet.“, ergänzte der Sprecher.

    Im Mai noch war es zu einer Panne mit einer Proton-M-Trägerrakete gekommen, die den mexikanischen Kommunikationssatelliten MexSat-1 ins All bringen sollte. Kurz nach dem Start versagten die Triebwerke der dritten Stufe der Trägerrakete. Nach Angaben der Raumfahrtbehörde Roskosmos sind Trägerrakete und Satellit in der Erdatmosphäre verglüht. Nach Angaben eines Untersuchungsausschusses der Russischen Föderation, betrug der Sachschaden damals mehr als 57 Millionen Rubel (ca. 753 983 Euro).

    Inmarsat 5F-3 ist der dritte Satellit der Generation I-5, die von Boeing Satellite Systems für den britischen Mobilfunkanbieter Inmarsat gebaut worden ist. Der erste Satellit dieser Serie war schon im Dezember 2013 von einer Proton-M-Rakete ins All gebracht worden.

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    Tags:
    Proton-M, Roskosmos, Russland, Großbritannien, Baikonur