00:38 24 Oktober 2018
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    West-Irak: IS-Terroristen entführen 200 Zivilisten

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    Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) haben etwa 200 Zivilisten in der westirakischen Provinz al-Anbar entführt, wie der iranische Sender Press TV am Sontag unter Hinweis auf lokale Medien berichtet.

    Laut einem Sprecher der Stadt Ar-Rutba handelt es sich um Bürger, die wenige Tage zuvor gegen die Terroristen demonstriert hatten. Vorerst liegen keine Angaben über ihren möglichen Aufenthaltsort vor.

    Unterdessen sollen IS-Kämpfer eine Moschee in der Provinz Nainawa sowie Bilder in einer Kirche im Stadtzentrum von Mossul vernichtet haben, so eine nichtgenannte örtliche Quelle.

    Der Islamische Staat ist eine islamistische Terrororganisation, die im Irak und in Syrien agiert.

    Die starke Expansion des IS war 2014 eines der bedeutendsten globalen Probleme. Die Gruppierung rief in den von ihnen besetzen Gebieten ein Kalifat aus und strebt nach territorialer Erweiterung.

    Vorläufig gibt es keine einheitliche Front gegen den IS: Gegen die Terrormiliz kämpfen syrische Regierungstruppen, eine internationale Koalition unter US-Führung (die sich vorläufig auf Luftangriffe beschränkt), kurdische sowie schiitische Milizen im Libanon und im Irak.

    Die Kampfhandlungen haben bereits Hunderttausende Menschenleben gefordert und mehrere Millionen Menschen obdachlos gemacht.

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