15:34 29 März 2020
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    Mindestens 33 Soldaten und Polizisten sind bei zwei Angriffen in der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik Tadschikistan getötet worden. Bei den Gefechten seien auch neun Angreifer erschossen worden, wie das Verteidigungsministerium in der Hauptstadt Duschanbe am Freitag mitteilte.

    Nach Angaben des Innenministeriums wurden die Angriffe in Duschanbe und der Stadt Wachdat vom ehemaligen Vizeverteidigungsminister Abduchalim Nasarsoda geleitet, den Präsident Emomali Rachmon wegen „verbrecherischer Aktivitäten“ gefeuert hatte. Berichten zufolge haben sich Nasarsoda und seine 135 Anhänger in einem Flusstal 45 Kilometer östlich von Duschanbe verschanzt.

    Wie ein RIA-Novosti-Korrespondent aus Duschanbe berichtete, werden die meisten Regierungsgebäude mit verstärkten Polizei- und Armeeaufgeboten geschützt. Alle Militär- und Sicherheitsstrukturen der Republik wurden in erhöhte Bereitschaft versetzt, nachdem Nasarsoda mit schweren Terroranschlägen in der Hauptstadt gedroht hatte.

    Nach Angaben des Innenministeriums hatte Nasarsoda in der Nacht zum Freitag eine erhebliche Zahl von Waffen und Munition in drei Armeeeinheiten in Duschanbe erbeutet. Augenzeugen berichteten von zwei voll beladenen Lastwagen.

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    Tags:
    Waffen, Polizei, Soldaten, Tadschikistan, Duschanbe