16:32 04 Dezember 2020
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    Ein Gefängnisarzt hat dem inhaftierten russischen Piloten Konstantin Jaroschenko, der wegen angeblichen Drogendelikte in den USA einsitzt, die Durchführung eines chirurgischen Eingriffes verweigert, wie sein Rechtsanwalt Alexej Tarassow RIA Novosti mitteilte.

    Ihm zufolge ist der Zustand von Jaroschenko „stabil, aber nicht gut“.  Jaroschenko hatte bereits 2014 über Herzschmerzen, Schwindel und  Übelkeit geklagt.

    Moskau hatte mehrmals seine Besorgtheit über den Gesundheitszustand des Piloten geäußert und die Bereitschaft bekundet, die Wahrung seiner Rechte weiter von den USA zu fordern.

    Zuvor im Mai 2015 hatte US-Richter Jed Rakoff dem Rechtsanwalt des inhaftierten Russen eine wiederholte Behandlung des Falles verweigert. Am Mittwoch reichte der Rechtsanwalt Argumente bei einem Berufungsgericht in New York ein.

    Konstantin Jaroschenko war im Mai 2010 in Liberia von US-Geheimagenten verhaftet und heimlich in die USA gebracht worden. Russland wurde erst später darüber informiert. 2011 wurde der Mann wegen „verbrecherischen Absichten“ zu 20 Jahren Haft verurteilt.

    Ein US-Geschworenengericht sprach Jaroschenko schuldig, Drogen im Millionenwert nach Südamerika liefern gewollt zu haben. Ein Teil davon sollte später angeblich in die USA geschmuggelt werden.

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    Tags:
    Jed Rakoff, Konstantin Jaroschenko, Alexej Tarassow, USA, Russland