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    Flüchtlingskrise: „Absolutes Versagen Europas“

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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Als eine „europäische Schande“ hat Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion die LINKE, die Vorstellung der EU in der Flüchtlingskrise.

    „Jetzt werden die Züge zwischen Deutschland und Dänemark angehalten“, sagte sie in einem Sputniknews-Gespräch mit Bolle Selke. „Dann will man die Flüchtlinge aus dem Zug holen anstatt man sie doch ruhig nach Schweden — wo sie hin wollen — fahren lässt. Sie wollen ja nicht in Dänemark bleiben. Dann sollen sie teilweise in Griechenland, in Ungarn, in Serbien und in Dänemark registriert werden und letztendlich wollen sie doch ganz woanders hin.

    „Das Dublin II-Verfahren ist völlig gescheitert“, stellte Groth fest. „ Aber jetzt drohen ja auch die Reisefreiheit und einige positive Sachen in der EU zu scheitern. Es ist ein absolutes Versagen Europas."

    "Momentan sehe ich eine ziemlich düstere Zukunft für Europa. Europa hat eigentlich für mich etwas mit Frieden, mit Menschenrechten und Menschenwürde zu tun. Alle diese ‚europäischen‘ Werte werden zur Zeit mit den Füßen zertrampelt. Von Menschenrechten redet ja überhaupt gar keiner. „Dass Flüchtlinge ein Recht auf Asyl und auf internationalen Schutz haben, dass scheint auch in Vergessenheit geraten zu sein. Man versucht sie von einem Land zum anderen zu schieben."

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    Migranten, EU, Anette Groth, Deutschland, Dänemark, Schweden